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ARCHITEKTENGESPRÄCH
> Dirk Stenzel, ASUNA
// Für ASUNA ist Architektur ein Mittel, um urbane Räume lebendig zu gestalten und nachhaltige Stadtentwicklung zu fördern. Ziel ist es, Gebäude und urbane Räume zu planen, die die Wechselwirkungen von Ökologie und Bautechnik konsequent berücksichtigen und daraus eine zeitgemäße Architektur entwickeln. Die beteiligten Bauherrengruppen sind dabei mehr als nur Nutzer: Sie gestalten aktiv mit, diskutieren Materialwahl, Grundrisse und Bauprozesse und machen jedes Gebäude zu einem lebendigen Gemeinschaftsprojekt.
Nachhaltig geplant, sozial gedacht
Ein Gespräch mit Dirk Stenzel vom Leipziger Architekturbüro ASUNA
Mit Projekten wie dem fünfgeschossigen Massivholzhaus Z8 oder dem experimentellen Wohnprojekt K10 zeigt das Leipziger Büro ASUNA, wie sich ökologische Verantwortung, soziales Engagement und kreative Materiallösungen miteinander verbinden lassen. Das Büro arbeitet häufig für partizipative Bauherrengruppen und setzt dabei konsequent auf Holzbau und auf Upcycling. Im Gespräch erklärt Bürogründer Dirk Stenzel, welche Herausforderungen sich dabei ergeben.
Das fünfgeschossige Wohn- und Geschäftshaus an der Ecke Felsenkellerstraße / Kösner Straße beherbergt neben Gewerbeflächen in den beiden unteren Ebenen auch vier Wohnungen, die von den Mitgliedern der Bauherrengemeinschaft selbst bewohnt werden.
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Auf den drei oberen Ebenen wurden vier luftige und helle Wohnungen integriert.
Die markante Gebäudefigur hat sich fast zwangsläufig aus dem dreiecksförmigen Grundstück ergeben.
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Den passenden Systemaufbau finden?
Unser System Guide führt Sie strukturiert zum passenden Systemaufbau für Ihre Flachdach- und Bauwerksabdichtung.
Für die Fassade des K10 kamen recycelte Beton-Schalhäute und Holzelemente aus dem ehemaligen Holzboden eines anderen Gebäudes zum Einsatz.
Im Zusammenspiel der verschiedenen Werkstoffe ist eine mutig-kontrastreiche Materialcollage entstanden.
Mit dem Projekt GS1 haben die Architekten ein denkmalgeschütztes Eckgebäude für eine Genossenschaft saniert.
BLACKPRINT: Gab es in den vergangenen Jahren Annahmen zum nachhaltigen Bauen, die sich in der Praxis anders dargestellt haben als erwartet? Und welche Lehre ziehen Sie daraus für Ihre heutige Planungs- und Entscheidungsstrategie?
BLACKPRINT: Vielen Dank für das Gespräch.
Das Interview führte Robert Uhde.
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