Das Wichtigste in Kürze
Wie kann man einen Keller von außen abdichten?
Ein Keller wird außen abgedichtet, indem alle erdberührten Bauteile – Wände, Sockel und Übergänge zur Bodenplatte – vor Feuchtigkeit geschützt werden. Je nach Bauweise kommen verschiedene Abdichtungssysteme zum Einsatz, etwa EPDM-Bahnen oder Bitumendickbeschichtung.
Was regelt die DIN 18533?
Die Norm DIN 18533 legt Anforderungen an die Abdichtung erdberührter Bauteile mit bahnenförmigen oder flüssigen Abdichtungsstoffen fest. Sie legt Wassereinwirkungsklassen, Riss- und Nutzungsklassen fest, die bei der Wahl der Abdichtung berücksichtigt werden müssen.
Welche Kellerabdichtung von außen ist die beste?
Im Beitrag vergleichen wir gängige Abdichtungsmethoden: EPDM-Abdichtungsbahnen, Bitumendickbeschichtungen und Flüssigkunststoffe – je nach Lastfall und Anforderung.
Kellerwand außen abdichten mit RESITRIX®: So funktioniert’s
Wir erklären, wie RESITRIX® EPDM-Bahnen für die normgerechte und sichere Abdichtung erdberührter Bauteile angewendet werden.
Kellerabdichtung außen: Materialien & Methoden im Vergleich
| ABDICHTUNGSMETHODEN | Vorteile | Nachteile | Eignung für Wassereinwirkungsklassen |
|---|---|---|---|
| EPDM-Bahnen mit polymermodifizierter Bitumenunterseite (z. B. von CARLISLE®) | Hohe Lebensdauer, elastisch, ohne offene Flamme verarbeitbar, durchgehend konstante Dicke der Dichtungsschicht | Höhere Materialkosten als Bitumen | W1-E bis W4-E Einschränkung: Nicht als seitlich druckbelastete Mauersperre (MSB-Q), also über Gelände befindliche Mauersperre |
| Kunststoffbahnen | Lebensdauer je nach Werkstofftyp, ohne offene Flamme verarbeitbar, durchgehend konstante Dicke der Dichtungsschicht | Materialkosten je nach Werkstofftyp | W1-E bis W4-E Einschränkung: Nicht als seitlich druckbelastete Mauersperre (MSB-Q), also über Gelände befindliche Mauersperre |
| Kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung | Einfache Verarbeitung, günstig | Rissanfällig, für Druckwasser nur bedingt geeignet; Trockenschichtdicke kann während der Verarbeitung nicht ermittelt werden. Verfüllung der Baugrube erst nach Austrocknung möglich; nicht sofort regensicher | W1-E bis W4-E |
| Bitumen- und Polymerbitumenbahnen | Widerstandsfähig | Aufwendige Verarbeitung mit offener Flamme | W1-E bis W4-E Einschränkung: Als seitlich druckbelastete Mauersperre (MSB-Q), also über Gelände befindliche Mauersperre, auf Bitumenbahnen mit Glasvlieseinlage beschränkt |
| Mineralische Dichtschlämme | Diffusionsoffen, einfache Nicht für drückendes Wasser geeignet | Nicht für drückendes Wasser geeignet | W1-E |
| Flüssigkunststoff | Nahtlose Abdichtung, flexibel | Teurer als Bitumen und EPDM, Trockenschichtdicke kann während der Verarbeitung nicht ermittelt werden. Verfüllung der Baugrube erst nach Austrocknung möglich; nicht sofort regensicher | W3-E und W4-E |
RESITRIX®: Wenn’s wirklich dauerhaft dicht sein soll
RESITRIX® SK W Full Bond ist eine selbstklebende EPDM-Abdichtungsbahn für die Kellerabdichtung von außen – ideal auch bei hohem Wasserdruck.
Für alle Wassereinwirkungsklassen geeignet – erfüllt DIN 18533.
Dauerhaft wasserdicht – schützt zuverlässig vor Bodenfeuchte, Sicker- und Grundwasser.
Einfache Verarbeitung – ohne offene Flamme, sofort regen- und wasserdicht.
Über 70 Jahre Nutzungsdauer – dank hochwertiger Materialkombination.
Radonschutz inklusive – wirksame Barriere gegen das radioaktive Edelgas.
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Kellerwand von außen abdichten mit RESITRIX® SK W Full Bond– so geht’s Schritt für Schritt
Brechen von scharfen Kanten an allen Ecken, über denen abgedichtet werden soll.
Aufsprühen von FG 35 auf die Betonoberfläche
Ansetzen und Ausrichten der Bahn
2. Einfache Wandabdichtung mit RESITRIX® SK W Full Bond
Nachdem der Untergrund richtig vorbereitet ist, werden die Bahnen an der oberen Kante angesetzt, ausgerichtet und mit der selbstklebenden Rückseite fixiert. Die Überlappung der Bahnen beträgt dabei 5 cm. Anschließend wird die restliche Schutzfolie abgezogen.
Andrücken der Bahn mit einer breiten Rolle
Nach dem Abziehen der Schutzfolie wird die Bahn mit einem Besen oder einer breiten Rolle auf dem Untergrund angedrückt. Bei entsprechender Untergrundvorbereitung und Einhaltung der vorgegebenen Rautiefen gilt die Verlegung auf Beton als unterlaufsicher (Prüfzeugnis MPA Leipzig).
Verschweißen der Bahnen mit Heißluft
3. Wasserdichte Nahtfügung durch Verschweißen
Die Verbindung der Bahnen wird durch Verschweißen mit einem Heißluftfön hergestellt. Die seit über 30 Jahren im Flachdach erprobte Nahtausführung sorgt für eine dauerhafte und sichere Lösung auch bei erdberührten Bauteilen. Zudem ist die Naht wurzelfest nach DIN EN 13948 (FLL in Prüfung).
Einfache Sichtkontrolle durch austretende Schweißraupe
Der sichere Nahtverschluss kann sofort optisch durch die austretende Schweißraupe überprüft werden. Dies erleichtert die Qualitätskontrolle der Arbeiten.
Übergang Wand zur Bodenplatte
4. Anschluss an die Bodenplatte
Aufgrund der Materialeigenschaften von RESITRIX® SK W Full Bond kann auf die Ausführung einer Hohlkehle verzichtet werden. Die Bahn kann direkt in die Ecken geführt werden, ohne dabei beschädigt zu werden. Dies erspart einen zusätzlichen Arbeitsgang.
Anschluss an Bodenplatte mit Winkeldüse
Je nach Ausführung wird die Bodenplatte 10 bis 15 cm überdeckt und der Anschluss mit dem Betonuntergrund verschweißt.
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