Gefährliche Radonstrahlung im Haus: Wir sagen Ihnen wie Sie sich zuverlässig schützen!

Wie gelangt Radon ins Gebäude?

Radon ist ein radioaktives Gas. Es entsteht im Untergrund, dort wo Uran natürlicherweise im Gestein vorkommt. Das radioaktive Gas gelangt dann durch Ritzen im Mauerwerk ins Gebäude. Es sammelt sich im Haus wie unter einer Käseglocke.

Wie gefährlich ist Radon für die Gesundheit?

Laut einer Studie des Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH) – ist Radon in Wohnungen für circa fünf Prozent aller Lungenkrebstodesfälle (ca. 2.000) in Deutschland verantwortlich. Um diesem Risiko Rechnung zu tragen, gilt seit dem 27.06.2017 das „Gesetz zur Neuordnung des Rechts zum Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung“.

Radon wird über die Atmung aufgenommen. Seine kurzlebigeren Zerfallsprodukte lagern sich an Aerosolpartikel an und können so in die Lunge gelangen. Dort führt der radioaktive Zerfall zur Bestrahlung der Lungenzellen. Je höher die Radonkonzentration in der Raumluft ist und je länger wir uns dort aufhalten, desto höher wird das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken.

Wie schütze ich mein Gebäude vor den Radonstrahlen?

An den Außenwenden des Kellers und der Bodenplatte werden potentielle Eintrittsstellen für Radon durch geeignete und geprüfte Materialien geschlossen. Diese Maßnahmen erfordern Sorgfalt und durchdachte Detaillösungen. Denn auch durch kleine Spalten können erhebliche Mengen Radon in den Keller gelangen. Unabhängige Prüfzertifikate belegen, dass RESITRIX® EPDM-Dichtungsbahnen und ALUTRIX® Dampfsperren als effektive Radonsperren eingesetzt werden können und so helfen, Sie vor dem Risiko Radon zu schützen.

„Effektiver Schutz vor radioaktivem Radon mit RESITRIX® EPDM-Bahnen und ALUTRIX® Dampfsperren“

Ähnlich einem wasserdichten Keller wird verhindert, dass das Radon durch Fugen und Undichtigkeiten in der Bauwerksabdichtung in unsere Räume gelangt.

Sollten eine Vorsorge nicht mehr möglich sein, da das Gebäude bereits besteht und Abdichtungsmaßnahmen nicht mehr möglich sind, kann versucht werden, die Radonkonzentration durch eine kontrollierte Wohnraumlüftung unterhalb der Grenzwerte zu halten.

Mehr zum Thema Radon finden Sie hier auf der Website des Bundesamtes für Strahlenschutz.