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Robert Uhde

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Mit Gründächern Städte gesünder machen

„Die schwarzen Bitumendächer sind die geteerten Raucherlungen unserer Stadt“, konstatiert Friso Klapwijk vom Amsterdamer Planungsbüro „De Dakdokters“ bewusst provokant. „Wir wollen, dass alle diese Dachflächen frei atmen können und die Stadt wieder gesund werden kann. Das ist unsere Mission. Und deshalb haben wir uns zum Ziel gesetzt, so viele Dächer zu begrünen wie nur irgend möglich!“

Zugegeben: Sein Planungsbüro und Dachbauunternehmen als „Dachdoktoren“ zu positionieren, das zeugt zuallererst von einem guten Gespür für Marketing. Aber mit dem Anliegen dahinter
ist es Friso Klapwijk durchaus ernst. Denn glaubt man dem Geschäftsführer des 2010 gegründeten Betriebes, dann sind die meisten Flachdächer in unseren Städten regelrecht krank: „Alle diese Flächen sind ökologisch betrachtet vollkommen wertlos“, beschreibt er den Status quo. „Sie tragen zur weiteren Aufheizung unserer Städte bei und werden bestenfalls zum Aufbau von technischen Anlagen genutzt. Kostbares Regenwasser wird derweil in die Kanalisation abgeführt, so dass unsere Städte immer weiter versiegelt werden. Um diesen Irrsinn zu beenden,
sollten wir endlich damit beginnen, all diese Flachdachflächen zu begrünen und unsere Umwelt dadurch gesünder zu machen!“

Zusätzliche Dringlichkeit erfährt das Thema durch die aktuelle COVID-19-Pandemie: „Die Menschen halten sich derzeit deutlich mehr zu Hause auf und nehmen entsprechend auch die Qualität
ihres unmittelbaren Lebensumfeldes viel intensiver wahr“, berichtet Friso Klapwijk. „Immer stärker haben wir deshalb den Wunsch, ins Grüne zu blicken und zwischendurch an die frische Luft gehen zu können. Viele Unternehmen reagieren bereits auf dieses Bedürfnis und lassen bestehende Dachflächen zu Dachgärten umwandeln, um ihren Angestellten so zu ermöglichen, in den Pausen nach draußen zu gehen oder sogar draußen arbeiten zu können.“

Riesiges potenzial in der Bestandssanierungt für begrünte oder multifunktionale Dachlandschaften

De Dakdokters verstehen sich als Landschaftsplanungsbüro ebenso wie als Dachbauunternehmen: „Wir entwerfen also nicht nur Dachgärten, wir realisieren sie dann auch“, erklärt Friso Klapwijk, der gleichzeitig auch Vorstandsmitglied der Vereinigung Nationaal Dakenplan (siehe Kasten) und im VHG ist, dem niederländischen Fachverband für Gründächer.
„In aller Regel arbeiten wir dabei im Bestand. Ganz bewusst haben wir unser Team deshalb interdisziplinär mit Architekten, Tischlern, Dachdeckern, Bauphysikern und Gärtnern besetzt, so dass wir ein breites Know-how über unterschiedlichste Dachkonstruktionen sowie über sämtliche Details der Bauphysik aus einer Hand anbieten können. Ganz wichtig ist uns außerdem, dass wir ausschließlich solche Dachsanierungen annehmen, bei denen letztlich ein Dachgarten oder ein Gründach umgesetzt wird. Und das Potenzial ist letztlich riesig: Rund 80 Prozent aller Amsterdamer Flachdächer sind dazu geeignet, begrünt oder als multifunktionale Dachlandschaft genutzt zu werden!“

Die Leidenschaft für Gründächer begleitet Friso Klapwijk schon ein Leben lang. Voller Hoffnung hatte er deshalb sein Bauingenieur-Studium begonnen: „Leider musste ich dort aber feststellen, dass sich alles nur um Asphalt und Beton drehte“, blickt er ernüchtert zurück. Stattdessen stieg er schließlich bei Arcadis ein, einem internationalen Anbieter von Beratungs-, Projektmanagement- und Ingenieurleistungen in den Bereichen Infrastruktur, Wasser, Umwelt und Immobilien, um dort an einer Nachhaltigkeitsstudie für die Gemeinde Rotterdam teilzunehmen: „Einigermaßen überrascht hatten wir dabei festgestellt, dass die vorhandenen Anstrengungen in diesem Bereich fast ausschließlich auf Neubauten abzielten und dass es entsprechend ein riesiges Potenzial in der Bestandssanierung gab.“

Kurz darauf entstand damals die Idee für „De Dakdokters“: „Den Namen haben meine beiden ehemaligen Partner damals in einer Kneipe erfunden“, blickt Friso Klapwijk lachend zurück. „Bei einer größeren Präsentation traten die beiden dann entsprechend mit weißen Arztkitteln auf. Durch einen Zeitungsartikel darüber bin ich damals auch auf die Idee aufmerksam geworden
und habe mich bei den beiden gemeldet. So ist das alles entstanden. Und jetzt, zehn Jahre später, arbeiten wir erfolgreich mit 27 festangestellten und zehn freien Mitarbeitern an der Umsetzung unserer Mission.“

Vorteile eines Gründachs

Die Vorteile eines Gründachs sind vielfältig: „Zum einen tragen sie zur Luftverbesserung und zu einer deutlichen Erhöhung der Artenvielfalt in unseren Städten bei, da sie Insekten und Vögel anziehen, zum anderen ist ein Gründach natürlich viel schöner anzusehen“, meint Friso Klapwijk. „Deshalb finde ich es auch absolut unverständlich, dass Kinder in ihren Schulen, Patienten in
Krankenhäusern oder ältere Menschen in Pflegeheimen regelmäßig auf schwarze Dächer schauen müssen. Dabei gilt es doch längst als erwiesen, dass der Anblick von Grünflächen positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat.“ Hinzu kommt, dass Gründächer als sommerlicher Wärmepuffer und als winterlicher Wärmespeicher für das Gebäude fungieren und außerdem auch eine positive thermische Wirkung für die Stadt haben: Denn weil Gründächer eine deutlich niedrigere Oberflächentemperatur haben als Materialien wie Bitumen und Kies, erwärmen sie auch die Umgebungsluft deutlich weniger. Aus bauphysikalischer Sicht sorgt die geringere Hitze gemeinsam mit einer reduzierten Licht- und UV-Strahlung außerdem dafür, dass der Dachaufbau langsamer altert und die Lebensdauer der Dachabdichtung somit erheblich verlängert werden kann.

Als weitere Vorteile von begrünten Dächern erwähnt Friso Klapwijk eine optimierte Regenrückhaltung und die dadurch mögliche Entlastung der Kanalisation bei starken Regenfällen: „Ganz wichtig ist für uns, dass wir Regenwasser als wichtigen Rohstoff sehen und nicht als ‚Abfall‘, der so schnell wie möglich ins Abwassersystem abgeleitet werden soll“, erklärt er. „Deshalb
setzen wir immer häufiger unser Polder-Dachsystem ein, das aus mehreren Kisten besteht, in denen Regenwasser gespeichert werden kann. Das System kann einerseits zur Bewässerung eingesetzt werden, andererseits ermöglicht es eine verzögerte und somit überschwemmungssichere Regenwasserabfuhr über die Kanalisation.“ Zum Tragen kommen die genannten
Vorteile vor allem bei einer intensiven Dachbegrünung: „Viele Gründächer sind lediglich mit Sedum bedeckt“, erklärt Friso Klapwijk. „Das ist immerhin schon ein erster Schritt. Aber letztlich ist es aus ökologischer Sicht natürlich deutlich besser, eine intensive Begrünung zu wählen und einen Dachgarten mit Sträuchern oder Bäumen umzusetzen.“

Nachhaltige Gründachabdichtung mit CARLISLE® EPDM Produkten

Wie sehr den Dachdoktoren das Thema Nachhaltigkeit am Herzen liegt, beweisen die Planer nicht zuletzt auch durch ein spezielles Sponsoring. Denn um ihr wichtigstes Ziel zu verfolgen, investiert das Unternehmen zehn Prozent seines Gewinns in Dachgärten für Schulen und andere Orte, die sonst nicht realisiert werden könnten. Zu den ersten realisierten Projekten der Dakdokters zählte seinerzeit die Dachsanierung des „American Book Center“ im Zentrum von Amsterdam: „Sowohl von unserem Auftraggeber als auch von unseren Lieferanten haben wir damals viel Unterstützung erhalten“, blickt Friso Klapwijk zurück. „Mit dabei war damals auch CARLISLE®, die uns ihre HERTALAN® EASY COVER EPDM-Planen geliefert haben und die auch Partner der Vereinigung Nationaal Dakenplan sind.“ Mittlerweile haben wir unser Unternehmen sukzessive weiterentwickelt und haben dabei festgestellt, dass auch CARLISLE® seine Produktpalette
fortwährend erweitert hat. In Bezug auf EPDM nutzen wir inzwischen überwiegend RESITRIX® Bahnen, die perfekt für die Amsterdamer Dächer mit ihren zahlreichen Details geeignet sind.“

Für die kommenden Jahre wünscht sich Friso Klapwijk eine noch stärkere Verbreitung von Gründächern: „Potenzielle Bauherren will ich dabei dazu ermuntern, bereits in der Entwurfsphase die Integration von begrünten Dächern zu berücksichtigen. Denn nur so lassen sich anschließend ein optimaler Dachaufbau und ein optimales Nutzungskonzept sicherstellen. Ebenso möchte ich auch die gesamte Branche dazu auffordern, intelligente Lösungen zu entwickeln, zum Beispiel im Bereich der Zirkularität oder im Hinblick auf Versicherungsmodelle für vollständig begrünte Dächer. Über den eigenen Tellerrand hinaus denke ich aber, dass wir diese Fragen auch als Gesellschaft beantworten müssen.“

 


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Referenzen

Erstes Wohnhaus im 3D-Druck – Wohnen wie gedruckt

Wohnen wie gedruckt – Wohnhaus in Beckum

Im westfälischen Beckum wird aktuell das bundesweit erste Haus im 3D-Druck fertiggestellt. Die organisch geschwungenen Wände des Neubaus bestehen aus einem speziellen Beton, der Schicht um Schicht mit Hilfe eines Druck-Roboters aufgebracht wurde. Das bahnbrechende Projekt der Hous3Druck UG wurde durch das ortsansässige Büro Mense-Korte ingenieure + architekten geplant. Die Umsetzung erfolgte in Kooperation mit CARLISLE® und weiteren Partnern wie HeidelbergCement oder dem Schalungsspezialisten Peri.

Wer in den vergangenen Monaten an der Baustelle des Hauses in Beckum vorbeilief, dem ist auf den ersten Blick nichts Ungewöhnliches aufgefallen. Erst beim Näherkommen wurde deutlich, dass hier so gar nichts nach herkömmlichen Regeln verlief: Denn statt durch ein Team von Handwerkern wurden die Wände des doppelgeschossigen Prototypen mit Hilfe eines Druck-Roboters erstellt und der eingesetzte Spezialbeton dabei Schicht um Schicht mit einer Düse aufgetragen. Mit einer Geschwindigkeit von einem Meter pro Sekunde und gesteuert von lediglich zwei Mitarbeitern konnten die gesamten Wände des Neubaus so mit fünfzig Druckstunden pro Geschoss im Verlauf von zwei Wochen ausgeführt werden.

©Mense-Korte

Ende Mai 2021 soll das Gebäude fertiggestellt sein. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Nach den Plänen des Büros Mense-Korte ingenieure + architekten ist ein harmonisch proportioniertes Haus in organischer Formgebung entstanden, das auf zwei Ebenen eine Wohnfläche von insgesamt 160 Quadratmetern zur Verfügung stellt. Neben den weiß beschichteten, dabei elegant abgerundeten Fassaden und dem geschwungenen Fassadenrücksprung im Eingangsbereich fällt dabei auch der ebenfalls abgerundete Balkonausschnitt im Obergeschoss ins Auge. Im Zusammenspiel mit der fertigungsbedingt entstandenen, in ihrer horizontalen Linienführung an Kammzugputz erinnernden Oberflächenstruktur ist den Verantwortlichen ein Projekt gelungen, das nicht nur technologisch Maßstäbe setzt, sondern auch in ästhetischer Hinsicht vollauf überzeugt.

EnEV-konforme Planung mit gedämmter Wandkonstruktion

In den USA, in Dubai, China, Russland oder Belgien sind in den vergangenen Jahren schon mehrere Gebäude aus dem 3D-Drucker entstanden: „Das Haus in Beckum setzt dennoch Maßstäbe, weil wir hier erstmals eine EnEV-konforme Planung mit einer gedämmten Wandkonstruktion umgesetzt haben“, beschreibt Architekt Waldemar Korte die Besonderheit seines Pionierprojektes. „Erforderlich war entsprechend ein mehrschaliger Wandaufbau mit bis zu 24 Zentimeter starken Innen- und Außenwänden, deren Zwischenraum anschließend mit einer Perlite-Schüttdämmung aus expandiertem Vulkangestein verfüllt wurde. Im Zusammenspiel mit einer innovativen Gebäudetechnik mit Lüftungsanlage, Luftwärmepumpe, Betonkernaktivierung und Photovoltaik können wir so den KfW-55-Standard erreichen.“

Die Vorteile und das gewaltige Potenzial des Druckverfahrens liegen dabei auf der Hand: „Der Bauprozess verläuft deutlich schneller, weil bei der Fertigung der Wände neben den Hohlräumen für die Dämmung auch bereits sämtliche Aussparungen für Leitungen, Rohre und Steckdosen berücksichtigt werden können“, erklärt Waldemar Korte. „Hinzu kommt der geringere Personaleinsatz, der insbesondere im Hinblick auf den Fachkräftemangel im Bau ein entscheidender Vorteil ist.“ Schon jetzt lässt sich also erahnen, dass die neue Technologie früher oder später die gesamte Branche revolutionieren wird. Aufgrund seiner Vorbildfunktion für die weitere Digitalisierung und Automatisierung der Baubranche wurde das Projekt in Beckum deshalb auch mit einer Summe von 200.000 Euro durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

In den kommenden 18 Monaten soll das Haus zunächst als Musterhaus der Öffentlichkeit zugänglich sein und in dieser Zeit auch umfangreich evaluiert werden. „Anschließend soll es dann ganz normal verkauft werden“, erklärt Waldemar Korte. „Und am Ende seines Lebenszyklus‘ ist das Gebäude aufgrund der Bauweise und der verwendeten Materialien dann sogar weitestgehend recyclingfähig.“

Hochwertige Dachabdichtung

Bei der Umsetzung des Hauses konnte sich die Hous3Druck UG auf verschiedene Partnerunternehmen stützen. Neben der Firma HeidelbergCement und dem Schalungshersteller Peri, der den Drucker beisteuerte, zählte auch CARLISLE® zu den Projektbeteiligten: „Um eine dauerhaft wasserdichte Abdichtung der rund 100 Quadratmeter großen extensiv begrünten Flachdachfläche zu ermöglichen, haben wir die selbstklebende EPDM-Bahn RESITRIX® SK W Full Bond zur Verfügung gestellt“, berichtet CARLISLE®-Architektenberater Michael Pietsch.

Im Rahmen der Umsetzung hatte das beauftragte Unternehmen Peitz Bedachungen oberhalb der Betondecke zunächst einen bituminösen Voranstrich und anschließend eine 350 Millimeter starke Schaumglasdämmung ausgeführt. „Das Gefälle von zwei Prozent ermöglicht dabei einen sicheren Abfluss von Regenwasser“, erklärt der beauftragte Dachdeckermeister Hans-Werner Peitz. „Oberhalb der Dämmung haben wir dann zunächst eine selbstklebende Bitumenbahn in Heißbitumen ausgeführt und anschließend die durchwurzelungsfeste RESITRIX® Bahn aufgebracht, um einen sicheren Aufbau für die spätere Begrünung zu ermöglichen.“

Mehr zu RESITRIX® erfahren Sie hier. 

 


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Unternehmen

CARLISLE® Vertriebsleitung – Ein starkes Team

Als Europas führender Spezialist im Bereich einlagiger EPDM-Dachabdichtungssysteme bietet CARLISLE® ein durchdachtes Produktsortiment mit hohem Wachstumspotenzial. Der zuverlässige Service und das engmaschige Vertriebsnetz rund um Vertriebsleiter Oliver Brandt und seine drei Regionalverkaufsleiter Dietmar Owsianski, Konstantin Abholz und Carsten Wichterei bieten dabei eine solide Basis, um selbst ausgefallene Kundenwünsche schnell und professionell umsetzen zu können.

Als Oliver Brandt 1987 als Lehrling im Unternehmen anfing, da fragten seine Kunden ihn noch regelmäßig, was er mit dem Werkstoff Kautschuk überhaupt anfangen wolle: „Das hat sich mittlerweile komplett gewandelt“, berichtet der gebürtige Hildesheimer, der seit 2007 als Vertriebsleiter Deutschland Verantwortung im Unternehmen trägt und dazu regelmäßig bundesweit unterwegs ist. „Denn aufgrund der hohen Qualität und der einfachen und zeitsparenden Verarbeitung mit rund fünfzig Prozent weniger Materialeinsatz bauen inzwischen immer mehr Verarbeiter auf Produkte aus EPDM!“

Als wichtigen Aspekt hebt Oliver Brandt die gute Konjunktur sowie die hohe Nachfrage und Auslastung am Bau hervor: „In dieser Ausgangslage können wir ein Produkt anbieten, mit dem die Unternehmen ohne zusätzliches Personal deutlich mehr Quadratmeter in gleicher Zeit abdichten können. Hinzu kommt, dass sich der Werkstoff sicher ohne offene Flamme einsetzen lässt und dass er sogar bei anhaltenden Frosttemperaturen in den Wintermonaten verarbeitet werden kann.“ Trotz dieser zahlreichen Vorteile: „Ein Selbstläufer ist natürlich auch EPDM nicht! Mindestens genauso wichtig sind deshalb ausreichende Produktionskapazitäten sowie eine starke Vertriebsmannschaft mit kompetenten und zuverlässigen Mitarbeitern.“

Um beides zu gewährleisten, hat CARLISLE® im vergangenen Jahr sein hochmodernes neues Werk mit angegliedertem Schulungszentrum im thüringischen Waltershausen eröffnet. Parallel dazu wurde das bestehende Vertriebsteam weiter aufgestockt: „Aktuell sind wir damit jetzt mit den Regionalverkaufsleitern Dietmar Owsianski, Konstantin Abholz und Carsten Wichterei für die Bereiche Nord, Süd und Ost sowie mit einer insgesamt 18-köpfigen Mannschaft von Fachberatern im Außendienst unterwegs“, berichtet Oliver Brandt. „Gemeinsam mit dem Bedachungs-Fachhandel und je nach Bedarf unterstützt durch unser Team Anwendungstechnik sowie durch unsere Architektenberater sind wir damit in der Lage, mehrere hundert Dachdeckerschulungen pro Jahr durchzuführen.“ Die Rückmeldungen dabei sind durchweg positiv: „Wenn die Dachdecker unsere Produkte erst einmal praktisch erleben, dann sind sie in der Regel von der ersten Minute an überzeugt.“

VON DER PIKE AUF

Oliver Brandt hat nach seiner Ausbildungszeit zunächst im Außendienst und anschließend als Key-Account-Manager Deutschland sowie als Teamleiter Nord gearbeitet. Er kennt das Unternehmen also quasi von der Pike auf. In seinen unterschiedlichen Funktionen hat er unter anderem auch zahlreiche große Einkaufszentren oder Bauvorhaben für die chemische Industrie, Luft- und Raumfahrtindustrie oder die Automobilindustrie gesichert.

Aufbauend auf dieser langjährigen Erfahrung weiß Brandt natürlich auch ganz genau, worauf es in seiner Funktion als Vertriebsleiter ankommt. Ganz wichtig ist ihm zum Beispiel, dass sich sein Vertriebsteam regelmäßig viel Zeit für die verschiedenen Beratungen und Schulungen nimmt: „Mit einem ‚mal eben beim Kunden vorbeifahren‘ ist es dabei nicht getan“, stellt er klar. „Im Gegenteil: Unsere Tätigkeit ist echte Terrier-Arbeit, bei der wir fortwährend am Ball bleiben müssen. Das umfasst neben der Beratung vor Ort auch die Neukundenakquise oder die Präsenz an Meisterschulen oder an berufsbildenden Schulen.“

Um bei sämtlichen Aktivitäten eine maximale Effektivität und Effizienz zu erreichen, stehen außerdem regelmäßige interne Vertriebsleiter- / Regionalverkaufsleiter-Treffen auf dem Programm: „Dabei besprechen wir dann zu viert unsere weiteren strategischen Ziele und analysieren gleichzeitig, ob wir dazu auf dem richtigen Weg sind“, so Brandt. Ganz wichtig ist ihm dabei ein offener und vertrauensvoller Kommunikationsstil untereinander: „Denn nur so ist sicher gestellt, dass sich alle optimal ins Team einbringen können!“

Die Kollegen der CARLISLE® Vertriebsmannschaft verbindet mehr als nur die Begeisterung für ihren Beruf. Daher freuen sie sich, wenn sie alle gemeinsam versammelt sind, wie hier auf der Jahrestagung im Thüringer Werk.